ALEXANDER RITTER
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ALEXANDER RITTER 

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SCHWARZE SCHWÄNE     2026
von Christina Kettering. Grenzlandtheater Aachen.

Hintergrundgrafik


"Nicht, dass ich Wert darauflegen würde, meine Mutter zu waschen.
Ich verstehe nur nicht, wieso sie sich lieber von einer Maschine waschen lässt, als von ihrer Tochter."
Zwei Schwestern stehen vor der Entscheidung, ob sie ihre pflegebedürftige Mutter ins Heim bringen sollen. Die jüngere entscheidet sich die Mutter zuhause zu pflegen, doch schnell zeigt sich die völlige Überforderung. Zudem macht ihr die Mutter das Leben alles andere als leicht. Um ihrer Schwester zu helfen, kauft die ältere der beiden "Rosie" - einen humanoiden Pflegeroboter, der auf die Mutter programmiert werden soll. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten scheinen die Probleme der jüngeren Schwester gelöst: Sie hat mehr Zeit, die Mutter ist zufrieden, die ständige Überforderung hat ein Ende. Doch allmählich nimmt Rosie mit seinen perfektionierten Abläufen immer mehr Raum im Familienleben ein.
"Ich habe mich nicht entschieden, geboren zu werden. Mutter hat das entschieden.
Ich bin zufällig als Erste dieser Entscheidung zum Opfer gefallen. Warum entwächst daraus etwas, das unsere Verantwortungen festlegen sollte."

Regie: Alexander Ritter.
Ausstattung: Florian Angerer.
Mit: Chris Nonnast, Meda Banciu, Marcus Carssum Messih.




PRESSE
Ein kluger Theaterabend über Pflege, familiäre Überforderung und die Verlockungen Künstlicher Intelligenz.
(Aachener Zeitung)

Regisseur Alexander Ritter hat für das Grenzlandtheater einen ebenso cleveren wie unterhaltsamen Zugriff auf den Stoff gefunden. (...) Zwei weiße Plastikstühle, Blumen in einer Vase, Weinglüser und die Andeutung eines Balkons genügen, um eine Wohnung entstehen zu lassen.
(Aachener Zeitung)

So gelingt der Inszenierung ein bemerkenswerter Balanceakt: Sie nimmt die Überforderung pflegender Angehöriger ernst, ohne den Abend in Schwermut versinken zu lassen. (...) "Schwarze Schwäne" erzählt davon mit Witz und klugen Einfällen - und zeigt eine mögliche Zukunft, die sich längst verdächtig gegenwärtig anfühlt.
(Aachener Zeitung)



Grenzlandtheater Aachen


































Fotos: Dominik Fröls.